Umstieg auf Ubuntu

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Compiz 3D Effekte aktivieren

Thomas | 27. November 2007

Um Compiz-Effekte zu aktivieren, sind ein paar zusätzliche Einstellungen nötig, dann sollte es mit dem fglrx-Treiber funktionieren. Eine Einstellung betrifft die X-Konfiguration /etc/X11/xorg.conf. Composite muss aktiviert sein, damit die 3D-Effekte funktionieren.

Section “Extensions”
Option      ”Composite”   ”1″
EndSection

Weiterhin steht der fglrx-Treiber nicht auf der Whitelist für Compiz. Die Whitelist kann in der Datei /usr/bin/compiz erweitert werden, so dass es z.B. so aussieht:

# Driver whitelist
WHITELIST=”nvidia intel ati fglrx radeon i810″

Jetzt sollten sich die 3D-Effekte von Compiz nutzen lassen. Wer die Effekte etwas detaillierter einstellen möchte, als “Keine”, “Normal” oder “Extra”, der kann zusätzlich CompizConfig installieren. Es platziert sich in der Systemsteuerung.

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Brauche ich eine Firewall?

Thomas | 26. November 2007

Ohne die Frage beantworten zu können habe ich die Firewall “Firestarter” installiert. Die Tatsache, dass es eine Firewall gibt, lässt wohl schon darauf schließen, dass sie nicht ganz umsonst ist. Nach dem Start fragt Firestarter, für welche Netzwerkkarte denn die Firewall eingerichtet werden soll. Diese Frage war für mich gar nicht so einfach zu beantworten. Zur Auswahl standen eth0 und eth1. Eigentlich hätte ich gern beide eingerichtet…

Ein Blick in den Gerätemanager schafft wenigstens Klarheit, welche Netzwerkkarte welche ist:

Ermittlung der Netzwerkkarte eth0

Ermittlung des WLAN Adapters eth1

Nach dem Vornehmen der Einstellungen für eth0 erscheint ein Symbol in der Taskleiste.

Status der Firewall

Schnell wird klar, dass ich die Firewall für meine Internet-Verbindung eth1 hätte einrichten sollen. Das ist relativ schnell erledigt und der Status wechselt zu “aktiv”.

Firewall ist aktiv

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Was ersetzt was?

Thomas |

Ich komme von Windows XP und steige nach Ubuntu um. Welche Programme verwende ich jetzt?

Windows -> Ubuntu
Internet Explorer -> Firefox oder Opera
MS Word -> Open Office Textverarbeitung
MS Excel -> Open Office Tabellenverarbeitung
MS Access -> Open Office Datenbank
MS Powerpoint -> Open Office Präsentation
MS Frontpage -> IceAmp Composer
Outlook -> Evolution
Virtual PC -> VirtualBox oder VMWare
Exact Audio Copy -> Grip
Corel Photopaint -> Gimp
Visual Studio -> MonoDevelop
Eclipse -> Eclipse
MindManager -> VYM (View Your Mind)
Corel Draw -> Inkscape oder Xara Xtreme
MSN, ICQ -> Pidgin
SoundForge -> Audacity
Taschenrechner -> SpeedCrunch

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Hardware-Unterstützung (Desktop)

Thomas |

Folgende Hardware wurde bei mir sofort erkannt:

AVM Fritz WLAN USB Stick
3Com 905TX Netzwerkkarte
Magicolor DL2300 Laserdrucker (druckt farbig und schwarz/weiß)
Logitech USB Maus
Alle Festplatten und CD-Laufwerke

Erkannt aber nicht auf Anhieb funktioniert:

Canon Lide 80 Scanner (wird vom SANE Projekt nicht unterstützt)
Sämtliche Soundkarten (ggf. bereiten mehrere Soundkarten gemeinsam Probleme)

Nicht erkannt wurden:

DLink DFE-500TX Netzwerkkarte

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Wo ist meine IP-Adresse?

Thomas |

Heute hatte ich mal das Problem, dass ich nicht am Netzwerk angeschlossen war, als sich die Netzwerkkarte per DHCP eine Adresse besorgen wollte. Das nachträgliche Anstöpseln des Kabels half leider auch nicht.

Erst ein “sudo dhclient eth0″ half mir weiter. Jetzt bin ich wieder online!

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Festplatte schützen

Thomas | 25. November 2007

Es scheint, als sollte ein Ubuntu Laptop-Nutzer seine Festplatte manuell etwas schützen. Ubuntu hat wohl einen Bug bei der ACPI Unterstützung, der die Festplatte viel zu häufig schlafen legt. Das tut einer Festplatte nicht so gut, sie kann maximal 600.000 Mal schlafen gelegt werden.

Das Problem tritt wohl nur im Batteriebetrieb auf. Ab einer Summe von ca. 130 Tagen Batteriebetrieb ist die o.g. Anzahl aber bereits überschritten.

Es gibt jedoch Abhilfe, die (wie immer in komplizierten Situationen) am besten von der Konsole (Terminal) ausgeführt wird.

Schritt 1: Ermitteln der betroffenen Festplatte
a) nano /etc/fstab
b) Nachsehen, welche Festplatten es gibt. In einem Laptop gibt es üblicherweise nur eine Festplatte mit mehreren Partitionen (etx3 und swap). Es genügt IMHO, die ext3-Platte anzugeben. Im Beispiel ist dies die Festplatte /dev/sda3.

FSTab

Schritt 2: Abhilfe schaffen
a) sudo touch /etc/acpi/suspend.d/99-hdd-spin-fix.sh
b) sudo nano /etc/acpi/suspend.d/99-hdd-spin-fix.sh
c) Inhalt einfügen (/dev/sda3 durch den ermittelten Namen ersetzen):
#!/bin/sh
hdparm -B 224 /dev/sda3
d) Strg+O (Speichern), Strg+X (Verlassen)
e) sudo cp /etc/acpi/suspend.d/99-hdd-spin-fix.sh /etc/acpi/resume.d/
f) sudo cp /etc/acpi/suspend.d/99-hdd-spin-fix.sh /etc/acpi/start.d/
Wer Auskunft haben möchte, ob die Festplatte denn nun schon arg am Limit ist, der kann mit den smartmontools (Synaptics Paketname) feststellen, wie hoch die Zahl denn schon gestiegen ist.

SmartmonTools installieren

Auf der Konsole führt jetzt das Kommando “sudo smartctl -a /dev/sda3 | grep Load_Cycle_Count” zu einer Ausgabe. Der letzte Wert ist derjenige, der 600.000 nicht übersteigen sollte.

Load_Cycle_Count ermitteln

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Desktop Effekte

Thomas |

Windows Vista begeistert viele Benutzer durch seine tollen Desktop-Effekte. Zugegeben, das sind schon ein paar Neuerungen, die Vista hier bringt – und hübsch sind sie tatsächlich. Was niemand in der Windows-Welt so richtig zu begreifen scheint: Microsoft hat das nicht selbst erfunden, sondern abgeschaut.

Wer meint, dass das wohl nicht sein kann, der überzeuge sich mal davon, was auf einem Linux-System denn inzwischen alles möglich ist.  Da ist Windows Vista nur ein schlechter Abklatsch. Mal abgesehen von der Hardware, die Windows Vista für seine Effekte so verlangt.

Auf meinem Desktop-PC läuft Compiz (der 3D-Effekt-Manager) wunderbar. Hardware? Ein bereits betagter Athlon XP 1700+ und eine ATI Radeon 9200 Grafikkarte. Also nichts, wofür ich hunderte von Euros ausgegeben habe.

Auf meinem Laptop klappt das mit den Effekten nur bedingt. Die ATI Mobility Radeon Grafikkarte wird noch nicht richtig unterstützt, auch nicht vom neuen ATI Treiber 8.42.3. Erst der Umstieg von XServer auf XGL brachte die Entscheidung: 3D-Effekte fürs Laptop. Etwas langsam, aber noch akzeptabel.

Nicht akzeptabel waren hingegen die Auswirkungen auf einige Programme. Firefox stellte beispielsweise Webseiten nicht mehr richtig dar, andere Programme mit aufwändiger Oberfläche hatten ebenfalls Darstellungsfehler. Daher bin ich wieder zu XServer zurückgekehrt und verzichte vorerst auf tolle Effekte am Laptop. Ich hoffe jedoch, dass eine der nächsten Treiberversionen hier Besserung bringt und ich auch mit meinem Laptop angeben kann :-) .

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Alles wirkt so pixlig

Thomas |

Wenn die Bildschirm-Auflösung nicht der nativen Auflösung entspricht, kommt es zu unschönen Skalierungseffekten. Abhilfe schafft die richtige Einstellung in der Konfigurationsdatei für den Bildschirm, die xorg.conf.

Als Administrator öffnet man die Datei im Terminal (Konsole), d.h. man führt “sudo nano /etc/X11/xorg.conf” aus. Jetzt hat man die Möglichkeit, den Bildschirm (Monitor) und die Anzeige (Screen) entsprechend zu konfigurieren, nämlich auf die “Plug’n'Play” Einstellung:

Section “Monitor”

Identifier “Generic Monitor”
Option “DPMS”

EndSection

Section “Screen”

Identifier “Default Screen”
Device [unverändert lassen]
Monitor “Generic Monitor”
Defaultdepth 24
SubSection “Display”

Modes “1280×800″

EndSubSection

EndSection

Dies bewirkt wahre Wunder, speziell wenn man sich ein wenig an ATIs neuem fglrx-Treiber versucht hat und dabei sowieso schon alle möglichen Konfigurationsdateien angefasst hat.

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DVDs abspielen

Thomas |

Wieder einmal ist das Universum nicht groß genug, um Software zu finden. Noch nicht einmal das Multiversum hat die Lösung parat… Es geht um das Abspielen von DVDs. Eine eingelegte DVD ließ sich mit Bordmitteln einfach nicht zum Abspielen bewegen.

Das Problem: DVDs sind kopiergeschützt. Der Kopierschutz nennt sich CSS. Um DVDs abzuspielen wird das CSS Entschlüsselungspaket  LibDVDCSS benötigt. Dieses ist nicht ohne weiteres auffindbar. Ein findiger Schweizer verlinkt trotzdem das Debian-Paket:  http://blog.yoda.ch/_files/libdvdcss2_1.2.9-1_i386.deb

Die Frage ist natürlich, ob man sich mit Installation des Pakets strafbar macht. Oder ob ich mich bereits mit dem Posten des Links strafbar gemacht habe. Fakt ist: man braucht das Paket um gekaufte DVDs abzuspielen. Man braucht es nicht, um raubkopierte DVDs abzuspielen. Es ist also eine Gewissensfrage, ob man sich nun legal strafbar macht oder illegal nicht strafbar.

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Neustarts von gestern?

Thomas |

Ein Vorteil von Linux, wozu Ubuntu ebenfalls gehört, soll ja sein, dass die ewigen Neustarts, wie man sie von Windows kennt, der Vergangenheit angehören. Dies kann ich so nicht bestätigen. Einige Probleme, die ich bisher versucht habe zu lösen, waren erst nach einem Neustart verschwunden.

Beispiel 1: Fehler bei der Benutzerumschaltung

Ich habe für meine Freundin ein zusätzliches Benutzerkonto angelegt. Wollte ich den aktuellen Benutzer jedoch wechseln (System/Beenden/Benutzer wechseln), wurde der Bildschirm schwarz und nichts ging mehr. Nach einem Neustart trat das Problem nicht mehr auf.

Beispiel 2: Abspielen von DVDs

Nachdem ich einige Pakete neu aufgespielt hatte, konnte ich mit dem Gnome MPlayer DVDs abspielen, nicht jedoch mit Totem. Nach einem Neustart konnte plötzlich auch Totem DVDs abspielen.

Fazit:  Auch unter Ubuntu führt ein Neustart möglicherweise zum Erfolg. Wer z.B. alle beschriebenen Schritte zur Lösung eines Problems durchgeführt hat, aber die Lösung ausbleibt, der sollte vielleicht einmal einen Neustart versuchen. Bestimmt geht es auch ohne Neustart, wenn man die richtigen Konsolenbefehle kennt. Falls nicht, greift man eben zu der von Windows bekannten Methode “Neustart”.

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