Umstieg auf Ubuntu

Windows erfolgreich durch Ubuntu ersetzen.
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Windows 7 vs. Ubuntu 9.10 (Teil 3)

Thomas | 31. January 2010

Zurück bei Windows 7 64 Bit habe ich es geschafft, den Neustart nach dem Bluescreen zu verhindern. Die Bluescreen-Informationen zeigen STOP 0×00000116 (0xFFFFFA8005FE010, 0xFFFFF88003A12D9C, 0×0000000000000000, 0×0000000000000002) sowie den Namen des Treibers, nämlich atikmdag.sys. Es liegt also vermutlich ein Problem mit dem ATI Grafikkartentreiber vor. Das könnte stimmen, denn die eingebaute HIS 4350 benutzt einen ATI Radeon HD4350 Chip.

Der Bluescreen schlägt vor, dass ich im Abgesicherten Modus starten soll. Das mag unter normalen Umständen helfen, nicht jedoch während der Installation von Windows 7. Während der Installation meint Windows 7 “Die Installation konnte nicht im abgesicherten Modus abgeschlossen werden. Starten Sie den Computer neu, um die Windows-Installation fortzusetzen.” Auch eine Eingabeaufforderung ist nicht mit dem Bootmenü zu erreichen.

Plötzlich sieht das Bootmenü anders aus und es erscheint eine weitere Option “Anzeige mit niedriger Auflösung aktivieren (640×480)”. Das könnte vielleicht helfen, falls ein anderer Treiber zum Einsatz kommt – tut es aber nicht. Auch in diesem Modus ein Bluescreen.

Eine Google-Suche zeigt: das Problem trat auch bei einigen Vista 64 Bit Nutzern schon auf. Schade, dass Microsoft bzw. ATI es nicht geschafft haben, den Fehler bis Windows 7 zu beheben. Ein Nutzer schlägt vor, die betroffene Datei zu löschen. Hierzu bootet er selbst eine Parallelinstallation von Windows Vista – die ich allerdings nicht zur Verfügung habe.

Stattdessen boote ich von DVD, wähle “Computerreparaturoptionen”, danach die defekte Windows 7 Installation und weiter die Eingabeaufforderung. Windows 7 legt eine Partition mit 100 MB für Systemzwecke an, die auf meinem System den Laufwerksbuchstaben C: bekommen hat. Die Windows-Partition selbst hat D: bekommen. Der betroffene Treiber liegt im Verzeichnis D:\Windows\System32\Drivers – soll das etwa heißen, dass es sich um einen 32 Bit Treiber handelt? Dann ist es vermutlich nicht weiter verwunderlich, dass er nicht funktionert. Den Treiber benenne ich einfach um und starte den PC neu.

Windows meldet sich jetzt mit “Der Computer wurde unerwartet neu gestartet, oder ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten. Die Windows-Installation kann nicht fortgesetzt werden. Klicken Sie auf ‘Ok’, um den Computer neu zu starten, und führen Sie die Installation dann erneut aus.”

Andere Nutzer berichten, dass es ein Problem bei der Verwaltung von viel Speicher gibt. Also entferne ich zwei Speicherriegel, so dass der Systemspeicher nur noch 2 GB beträgt. Siehe da: Windows 7 lässt sich installieren. Gleich nach der Installation flackert kurz der Bildschirm und Windows meldet, dass es ein wichtiges Update installiert hat. Wenig verwunderlich handelt es sich um ein ATI Treiber Update.

Viel geholfen hat es allerdings nicht. Sobald ich wieder auf 6 GB aufrüste erinnert mich ein Bluescreen freundlich daran, dass ich den Speicher lieber wieder entfernen soll. Auch 4 GB, die ja noch mit 32 Bit-Pointern direkt adressierbar wären, gefallen dem ATI Treiber nicht.

Kaum mache ich mich auf die Suche nach Verbesserungen, springt mich Windows 7 schon an und meint, es wäre unbeabsichtigt beendet worden und könnte online nach einer Lösung suchen. Gefunden hat es aber nichts. Meine manuelle Suche bringt mich ein Stück weiter. Obwohl ich erst bei der Installation von Windows XP 64 Bit ein BIOS Update meines Motherboards durchgeführt habe, gibt es eine neue Version vom 24.12.2009. Außerdem installiere ich das ATI Catalyst Control Center, welches explizit für Windows 7 64 Bit ausgeschrieben ist.

Mit dieser Software-Konfiguration bin ich in der Lage 4 GB RAM in den PC einzubauen, wovon 3,25 GB nutzbar sind.

Online suchen
Unerwartet
ATI Update
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Desktop, Installation, Sonstiges
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64 Bit, ATI, Bluescreen, Windows 7
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Update Marathon: 8.04 auf 9.04 aktualisieren

admin | 29. May 2009

Ich hatte hier noch einen Rechner, der mit der Long-Term-Support Version 8.04 von Ubuntu ausgestattet war. Der Rechner wurde inzwischen durch einen Laptop ersetzt. Die Datenmigration hatte ich bereits vorgenommen. Der Rechner soll nun weitervermittelt werden. Dafür möchte ich Ubuntu 9.04 aufspielen.

Zuvor dachte ich mir: probier doch mal aus, wie sich ein Update von Ubuntu über zwei Versionen hinweg gestaltet.

Gedacht, getan: in den Optionen habe ich aktiviert, dass  die Versionsaktualisierungen angezeigt werden sollen, dann habe ich die Aktualisierungsverwaltung gestartet. Diese bot jedoch nur Version 8.10 als nächste Version an. Nach einem Download von ca. 2 Stunden (DSL 2000) ging die Installation los. Spät nachts (gegen 0:30 Uhr) hatte ich dann keine Lust mehr und habe den Rechner über Nacht weiterinstallieren lassen.

Dummerweise erschien zwischendurch eine Nachfrage zum Überschreiben einer Konfigurationsdatei, die die weitere Installation blockierte – ungeschickt. Hier wäre vielleicht ein Timeout angebracht, der nach einer gewissen Zeit, die Default-Antwort auswählt, eine Sicherungskopie der alten Datei anlegt und den Benutzer in einer Art Zusammenfassung informiert, was er noch tun muss.

Nach dieser Aktion war Ubuntu 8.10 dann jedoch auch komplett aktuell. Weitere Sicherheitsaktualisierungen mussten nicht mehr eingespielt werden.

Am Tag darauf wiederholte ich das Spiel für Ubuntu 9.04. Der Download dauerte diesmal 1 1/2 Stunden, die Installation zog sich dann aber wieder mehrere Stunden hin. Und wieder erschien eine Abfrage zum Ersetzen oder Beibehalten einer Datei. Also gab es noch keine Verbesserungen in dieser Hinsicht.

Jetzt wo der Rechner auf dem aktuellen Stand ist, werde ich ihn wohl komplett löschen und eine jungfräuliche Ubuntu 9.04 Installation aufsetzen. Schließlich will ich nicht riskieren, dass irgendwo persönliche Daten übrig geblieben sind. Der Upgrade-Marathon war ja auch nur ein Test, um zu wissen, wie ein solches mehrstufiges Upgrade abläuft.

Schön wäre sicherlich auch gewesen, direkt von 8.04 auf 9.04 zu aktualisieren. Na ja: Ubuntu hat auch noch seine Verbesserungsmöglichkeiten.

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Intrepid Ibex, Jaunty Jackalope, LTS, Ubuntu 8.10, Ubuntu 9.04, Update
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Server Upgrade-Orgie

admin | 3. December 2008

Heute hat sich die Situation ergeben, dass ich eine etwas ältere Hardware zur Verfügung habe. Es handelt sich um einen Pentium III mit 666 MHz, 128 MB RAM und 20 GB Festplatte. Da mir 128 MB RAM selbst für einen Ubuntu Server etwas enig vorkamen, habe ich auf 384 MB aufgestockt.

Meine ursprüngliche Idee war, Ubuntu 8.10 Server direkt zu installieren. Da mir aber eine Ubuntu 7.10 Server CD gerade zwischen die Finger gekommen ist, entschloss ich mich spontan zu einem dreistufigen Upgrade. Die Tour sollte mich von Version 7.10 zu 8.04 und schließlich zu 8.10 bringen.

An Diensten habe ich die LAMP-Konfiguration, Mailserver und Postgre-SQL Server ausgewählt. Die Sprache sollte Deutsch sein – oder zumindest das Tastaturlayout, damit ich mich bei der Belegung der Sonderzeichen nicht erst lange eingewöhnen muss. Die Sprachunterstützung für Deutsch ließ bei Ubuntu 7.10 Server wie auch schon bei der Desktop-Variante zu wünschen übrig. Die meisten Meldungen sind Englisch, manchmal auch ein nettes Gemisch aus Englisch und Deutsch.

Bei der Installation habe ich die 20 GB Festplatte automatisch aufteilen lassen, das noch vom Vorbesitzer vorhandene Windows 98 gehört damit der Vergangenheit an (was für ein Glück). Die weitere Installation ging nicht unbedingt immer zügig vonstatten, was aber vermutlich an der doch schon etwas älteren Hardware liegen könnte.

Ob die installierten Dienste unter Ubuntu 7.10 alle funktionierten ist mir nicht bekannt. Da ich den Ubuntu Server eigentlich nicht benötige, habe ich mich gleich zum Update entschlossen. Ohne grafische Oberfläche stand ich erst mal auf dem Schlauch. Mit einem einfachen sudo do-release-upgrade ging es dann aber vorwärts: knapp 170 MB Pakete wurden aus dem Internet heruntergeladen und installiert.

Dann wurde ich auf die schwachen Schlüssel hingewiesen, die man mit ssh-keygen -l -f HOST_KEY_FILE neu erzeugen soll. Dankenswerterweise gibt Ubuntu auch die Namen der HOST_KEY_FILEs mit an. Dies sind /etc/ssh/ssh_host_rsa_key und /etc/ssh/ssh_host_dsa_key. Ob ich da allerdings tatsächlich nach dem Upgrade etwas manuell tun muss, blieb unklar. Während des Upgrades schienen die beiden Schlüssel erzeugt worden zu sein.

Eine neue Version der Datei /etc/dovecot/dovecot.conf stellte mich vor ein kleine Herausforderung. Da ich keine Konfigurationsdatei manuell angepasst hatte, entschloss ich mich zum Ersetzen der Datei durch die Variante des Paket-Betreuers. Wozu die Datei gut ist, weiß ich noch nicht. Sicherlich hätte ich meine eigene Version beibehalten, wenn ich darin Eintragungen vorgenommen hätte.

Nach diesem Upgrade-Schritt war ich natürlich gespannt, auf welche Version der Ubuntu-Server sich aktualisiert haben könnte. Beim Login hat Ubuntu es schon verraten: Ubuntu 8.04 war der Stand. Ansonsten hätte mir ein uname -a die Kernel-Version und ein less /etc/issue die Ubuntu Versionsnummer ausgegeben.

Die nächste Stufe lässt sich nicht einfach durch Wiederholung des Befehls sudo do-release-upgrade erreichen. Die lapidare Ausgabe ist “No new release found”. Das liegt vermutlich daran, dass Version 8.04 die Long Term Support (LTS) Version von Ubuntu Server ist. Ein sudo nano /etc/update-manager/release-upgrades öffnet die Datei, in der die möglichen Updates spezifiziert werden. Ändert man hier den Eintrag Prompt=lts in Prompt=normal ab, findet der Upgrade Manager auch das Upgrade.

Zwei Minuten lang hat Ubuntu die Änderungen berechnet und dann um ca. 20:30 startete der wiederum ca. 190 MB große Download, der ungefähr 16 Minuten dauern soll. Der Download hätte vielleicht etwas zügiger vonstatten gehen können, wenn Downloads parallel ausgeführt worden wären – zumindest war das der subjektive Eindruck.

Zwischendurch hat mich wieder der Bildschirmschoner erschreckt – wie auch beim Update von 7.10 auf 8.04. Der Bildschirm wird dann einfach schwarz, was mir immer den Eindruck vermittelt, dass der PC abgestürzt ist oder sich ausgeschaltet hat. Als alten DOS-Hasen macht mich das kirre…

Eine neue Hürde tat sich auf, als die Dienste, die PAM verwenden, neu gestartet werden mussten. Einige Dienste muss man wohl manuell neu starten, andere konnte man eintippen bzw. waren vorgegeben. Ich habe es natürlich bei der Voreinstellung belassen und frage mich, ob es wohl noch weitere Dienste gegeben hätte, die ich neustarten sollte. So wurden Samba, Dovecot, Apt und Cron neu gestartet und die Installation fortgeführt.

Nach dem Upgrade war ein Neustart fällig, was mich doch ein bisschen an die Windows-Welt erinnerte. Ubuntu 8.10 Server ist jetzt installiert, nur was tue ich jetzt damit? Zunächst werde ich mal prüfen müssen, ob die Dienste alle laufen. Mit dem LAMP-Paket könnte ich immerhin Webseiten und Dateien hosten, die ich über DynDNS nach außen reiche. Dazu muss ich aber zunächst ein Loch in meine DSL-Firewall bohren…

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Compiz 3D Effekte aktivieren

Thomas | 27. November 2007

Um Compiz-Effekte zu aktivieren, sind ein paar zusätzliche Einstellungen nötig, dann sollte es mit dem fglrx-Treiber funktionieren. Eine Einstellung betrifft die X-Konfiguration /etc/X11/xorg.conf. Composite muss aktiviert sein, damit die 3D-Effekte funktionieren.

Section “Extensions”
Option      ”Composite”   ”1″
EndSection

Weiterhin steht der fglrx-Treiber nicht auf der Whitelist für Compiz. Die Whitelist kann in der Datei /usr/bin/compiz erweitert werden, so dass es z.B. so aussieht:

# Driver whitelist
WHITELIST=”nvidia intel ati fglrx radeon i810″

Jetzt sollten sich die 3D-Effekte von Compiz nutzen lassen. Wer die Effekte etwas detaillierter einstellen möchte, als “Keine”, “Normal” oder “Extra”, der kann zusätzlich CompizConfig installieren. Es platziert sich in der Systemsteuerung.

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Hardware-Unterstützung (Desktop)

Thomas | 26. November 2007

Folgende Hardware wurde bei mir sofort erkannt:

AVM Fritz WLAN USB Stick
3Com 905TX Netzwerkkarte
Magicolor DL2300 Laserdrucker (druckt farbig und schwarz/weiß)
Logitech USB Maus
Alle Festplatten und CD-Laufwerke

Erkannt aber nicht auf Anhieb funktioniert:

Canon Lide 80 Scanner (wird vom SANE Projekt nicht unterstützt)
Sämtliche Soundkarten (ggf. bereiten mehrere Soundkarten gemeinsam Probleme)

Nicht erkannt wurden:

DLink DFE-500TX Netzwerkkarte

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