Umstieg auf Ubuntu

Windows erfolgreich durch Ubuntu ersetzen.
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Nintendo Wii unter Ubuntu

Thomas | 28. March 2008

Aufgrund eines herrlichen Videobeitrags von Johnny Chung Lee habe ich mir zunächst einen Wii Controller ausgeliehen und einige Experimente unter Windows durchgeführt. Ich bin tatsächlich so weit, dass ich Johnny Lees Whiteboard-Anwendung zusammen mit meinem Beamer zum Laufen gebracht habe.

Inzwischen habe ich mir zwei Wii Controller gekauft. Unter Windows möchte ich damit erreichen, dass das Whiteboard von allen Positionen aus gleich gut bedient werden kann. Da man der Wii unter Umständen körperlich den Blick versperrt, soll die zweite Wii, die an einem anderen Punkt aufgestellt wird, diese Beschränkung aufheben.

Dann hat mich natürlich auch interessiert, ob die Wii unter Ubuntu ebenfalls funktioniert.

Hardware:
1* Fujitsu Siemens Bluetooth V2.0 USB Stick
2* Nintendo Wii Remote Controller
1* Selbst gebastelte Infrarot LED, hergestellt aus einer LED Leuchte aus dem Real Markt

Stellar LED Taschenlampe aus dem real,- Markt

Die weiße LED sollte dabei möglichst in Kopfnähe abgeschnitten werden, so dass ein Großteil der Beine übrigbleibt. Außerdem sollte man sich merken, wo die flache Seite der LED ist, damit man hinterher die Infrarot-LED wieder korrekt einbauen kann.
LED mit Arbeitsanweisung

Und noch einmal eine Art “Explosionsansicht”:

Umgebaute Taschenlampe

Software:
Ubuntu Bluetooth Manager
WMGUI (Wiimote GUI Interface)

Das Ganze hat auf Anhieb funktioniert. Die beiden Controller wurden anstandslos erkannt.

Zwei Wii Controller unter Ubuntu

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Fernwartung mit Ubuntu

Thomas |

In c’t 5/2008 war ein Artikel beschrieben, der eine einfache Fernwartung von PCs verspricht. Das Prinzip ist tatsächlich einfach: ein Hilfesuchender startet ein vorher generiertes Programm, welches Zugangsdaten enthält. Dieses Programm verbindet sich zum Helfer (also zu mir) und stellt eine Remote-Desktop-Verbindung zur Verfügung.

Das ganze wollte ich zunächst intern ausprobieren, d.h. ich habe versucht einen Windows PC per Fernwartung von meinem Ubuntu-PC zu steuern. Dazu habe ich
1.) ein Programm generiert, welches interne Verbindungsdaten enthält, d.h. eine 192.168.x.y Adresse und den Default Port 5500.
2.) auf meinem Ubuntu den VNC Viewer gestartet mit “vncviewer –listen 5500″ von der Kommandozeile.
3.) auf dem Windows-Rechner das Fernwartungsprogramm gestartet, um zu sehen, was sich da tun wird.

Leider hat das nicht funktioniert. Im Ubuntuforum habe ich dann erfahren, dass es wohl ein Kompatibilitätsproblem beim vncviewer gibt. Abhilfe sollte folgendes schaffen:
1.) sudo apt-get install xtightvncviewer
2.) xtightvncviewer -encodings “hextile copyrect” -listen 0
3.) Programm auf dem Windows-Rechner starten

Zunächst ging mal wieder nichts, weil ich zum wiederholten Male vergessen hatte, dass ich ja eine Firewall auf meinem Laptop installiert hatte. Nach Behebung des Problems mit der Firewall konnte ich tatsächlich den Windows PC fernsteuern.

Windows PC von Ubuntu fernwarten

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Evolution Fehlermeldungen

Thomas | 27. January 2008

Ich habe Evolution konfiguriert, dass es von mehreren IMAP Konten Emails abholt. In unregelmäßigen Abständen erscheint die Fehlermeldung “Fehler bei ‘Ordner wird aufgefrischt’” und weiter “Server-Verbindung unerwartet getrennt: Connection reset by peer”. Gleichzeitig kann ich jedoch keine Fehlfunktion feststellen. Evolution funktioniert gut, soweit ich das beurteilen kann. Im Prinzip wäre mir schon geholfen, wenn die Fehlermeldung einfach nicht angezeigt wird.

Das ganze ist relativ nervig, denn beim Bestätigen der Meldung fällt der Fokus zurück zu Evolution und ich muss zunächst wieder zu meiner Anwendung schalten, mit der ich zuletzt gearbeitet habe.

Ich glaube nicht, dass es am Anbieter des IMAP Postfaches liegt. Der Anbieter ist 1&1. Ich hatte dort eigentlich noch nie Probleme.

Update:

Seit dem Update auf Version 8.04 tritt das Problem nicht mehr auf.

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Sound abstellen

Thomas |

Ich habe unter Ubuntu auf meinem Laptop (ggf. auch auf dem PC – ich habs dort noch nicht ausprobiert) das Problem, dass sich der Sound nicht zuverlässig ausschalten lässt.

Reproduzieren lässt sich dies sehr einfach mit einem Spiel.
1. Ubuntu starten, Ton des Master-Reglers auf stumm stellen plus Lautstärke auf Null.
2. Ein Spiel starten, z.B. Frozen Bubble 2.
Problem: das Spiel läuft mit Sound.
Wie kann ich den Sound tatsächlich ausschalten? Wenn ich den Master-Regler ausschalte, erwarte ich, dass mein Laptop keinen einzigen Mucks von sich gibt.

Ein weiteres Problem tritt auf, wenn beim Laptop der Sound mit den Sondertasten verändert werden soll.
Reproduzieren:
1. Ich drücke auf meinem Laptop die FN-Taste und das Symbol für Lautsprecher ein/ausschalten bzw. für die Laustärke.
2. Es erscheint ein kleines Fenster auf dem Bildschirm, das den Status anzeigt, d.h. ein Lautsprecher (ein/aus) und ein Fortschrittsbalken für die Lautstärke.
Problem: Der Inhalt des kleinen Fensters stimmt nicht mit dem Inhalt im Statusbereich überein. Wie stelle ich Ubuntu ein, dass der Status des kleinen Fensters (Drücken der FN-Taste) mit dem Status im Statusbereich übereinstimmt?

Insgesamt halte ich die beiden Probleme zusammen für ein großes Akzeptanzproblem. Unter Windows funktioniert das einwandfrei. Ich persönlich bleibe natürlich bei Ubuntu, aber für einen skeptischen Umsteiger dürfte das ein gefundenes Fressen sein, um die Argumentation “Unter Linux funktioniert alles nicht so wie es soll” zu untermauern.

Update 4. April 2008

Nach dem Kommentar von Flo habe ich mich doch noch einmal mit dem Sound unter Ubuntu beschäftigt. Dabei ist mir erst einmal aufgefallen, dass ich meines Wissens zwar nur eine Hardware installiert habe (nämlich für die Lautsprecher am PC), die Lautstärkeregelung jedoch in zwei unterschiedlichen Mixern erfolgt.

Wenn ich das Symbol für Lautstärkeregelung unter Ubuntu doppelklicke, erscheinen mehrere Regler. Im Menü “Datei” gibt es den Eintrag “Gerät wechseln”. Dort kann ich wählen, ob ich die Regler von “Intel 82801DB-ICH4 (Alsa mixer)” oder “VIA Technologies VIA1612A (OSS mixer)” sehen möchte.

Wenn ich z.B. das Spiel “Frozen Bubbles” starte, lassen sich die Auswirkungen der Regler gut beobachten. Um den Ton komplett auszuschalten muss ich die beiden Regler “Master” und “Master Mono” des Intel-Alsa-Mixers auf Null setzen. Nur einen der beiden Regler zu bedienen bringt keinen Erfolg. Dadurch verändert sich lediglich irgendeine räumliche Komponente. Alternativ kann ich den PCM-Kanal abregeln (das dürfte aber dann keine Auswirkung globale Auswirkung haben, so dass z.B. MIDI weiterhin abgespielt wird).

Betätige ich die FN-Tasten des Laptops, erfolgt weder eine Veränderung im Intel Mixer, noch im Via Mixer. Alles bleibt unverändert. Sollten die Tasten lediglich falsch zugeordnet sein, kann man diese übrigens unter System/Einstellungen/Tastenkombinationen korrigieren. Das ist aber nicht mein Problem, denn das eingeblendete Statusfenster entspricht ja eigentlich dem, was ich erreichen möchte.

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MPCs abspielen

admin | 7. January 2008

In meiner Musiksammlung finden sich noch einige Lieder aus einer Zeit, als ich noch nicht in Ogg-Vorbis konvertiert habe. Damals war ich ein Fan von MPC. Ubuntu kann leider MPC Dateien nicht von selbst abspielen, so dass man hier in bisschen nachhelfen muss. Wichtig zu wissen ist hier, dass MPC und Musepack zusammengehören. Falls man nach Codecs sucht (z.B. für XMMS), hilft Musepack vielleicht weiter als MPC.

Totem jedenfalls von selbst einen Codec gefunden, mit dem sich MPCs auch abspielen lassen sollten. Allerdings hat das nicht funktioniert. Nachdem ich dann auch den Codec für XMMS installiert hatte, wollte ich es damit noch einmal probieren. Leider auch ohne Erfolg.

Per Zufall habe ich bemerkt, dass sich manche MPCs abspielen lassen, andere jedoch nicht. Die Frage war also nur: warum? Irgendwann sind mir die Unterschiede aufgefallen: ein MPC lässt sich abspielen, wenn es sich auf einem lokalen Datenträger (ETX3) befindet. Es lässt sich aber nicht abspielen, wenn es sich auf einem Netzwerklaufwerk (SMB) befindet.

Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich weiß auch noch nicht, wie man das beheben kann.

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Keypass für Ubuntu

Thomas |

Ich habe bisher Keypass unter Windows benutzt, um ein paar Passwörter zu speichern. Jetzt fragte ich mich natürlich, ob es Keypass auch für Ubuntu gibt, damit ich meine Datenbank weiter nutzen kann und die Passwörter nicht manuell übertragen muss. Direkt auf der Keypass Homepage gibt es einen Link zu KeyPassX, einen Linux Port von KeyPass. Dort gibt es sogar direkt ein Debian-Paket (http://www.keepassx.org/downloads), welches man unter Ubuntu installieren kann.

Beim Installieren bemängelt Ubuntu, dass man das gleiche Paket über die normale Software-Installation installieren kann. Das hat mich stark gewundert, denn dort habe ich zuerst gesucht und nichts gefunden.

Tatsächlich muss man die Schreibweise beachten. Aus welchem Grund auch immer, für Linux heißt das Programm Keepass – man beachte das E anstatt des Y. Wenn man das weiß, ist Keypass schnell installiert. Allerdings finde ich es sehr schwach, dass man mit der Suche nach “KeyPass” gar nichts findet.

Jetzt lassen sich KDB Dateien auch mit Keepass öffnen, die mit der Windows-Variante erstellt wurden. Beim ersten Öffnen sollte man per Kontextmenü “Mit anderer Anwendung öffnen” auswählen und dann bei “Benutzerdefinierten Befehl verwenden” in das Textfeld “keepass” mit E und ohne X eingeben. Ubuntu merkt sich das, so dass beim nächsten Mal die Datei per Doppelklick geöffnet werden kann.

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Ubuntu und Windows-Freigaben

admin | 5. January 2008

Da ich seit neuestem ein NAS (Network Attached Storage) besitze und dieses Dateien als Windows-Freigabe bereitstellt, sollte natürlich auch Ubuntu auf diese Freigaben zugreifen können. Das Dateisystem ist SMB und ich habe mich erinnert, dass es dazu Samba auf der Linux-Seite gibt. Ich habe als fröhlich Samba installiert und mich gewundert, warum ich einfach nichts zu sehen bekam.

Fehler 1: Zusätzliche Samba-Pakete installieren

Im Prinzip hätte ich gar keine zusätzlichen Samba-Pakete installieren müssen, denn Ubuntu bringt eine einfache Dateifreigabe bereits mit. Diese nennt sich “Freigegebene Ordner” und man findet sie im System-Menü. Ich habe dies auf einem anderen Rechner bemerkt, der auf die Windows-Freigaben sofort zugreifen konnte, ohne dass ich irgendwelche zusätzlichen Dienste installiert habe.

Nun hat mich doch interessiert, warum der erste Rechner (auf dem ich Samba installiert habe) nicht aufs Netzwerk zugreifen kann. Ein Blick in die Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf deckte das Problem auf. Eingetragen war Samba für das Netzwerk 192.168.0.*, mein Netzwerk hat aber Adressen im Bereich 192.168.2.*

Ich habe die relevanten Einträge korrigiert und siehe da: mein Rechner kann auf das Netzwerk zugreifen.

Fehler 2: Firewalls

Auf meinem Laptop habe ich ebenfalls zusätzliche Samba Pakete installiert. Dort musste ich auch die Konfigurationsdatei von Hand anpassen. Allerdings war noch immer keine Freigabe zu sehen. Erst nach einiger nerviger Sucherei habe ich festgestellt, dass hier die Firewall “Firestarter” den Netzwerkverkehr blockierte. Das Einrichten einer Freigaberegel für SMB behob das Problem, so dass inzwischen alle PCs wie erwünscht auf die Freigaben des NAS zugreifen können.

Und die Moral von der Geschichte? Der Nutzer ist mal wieder schuld. Hätte ich weder Samba noch Firestarter installiert, hätte ich die Freigaben von Anfang an gesehen.

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VirtualBox will VMs nicht starten

Thomas | 29. December 2007

VirtualBox kann auf meinem System die angelegten VMs nicht starten. Die Fehlermeldung ist

VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Please install the virtualbox-ose-modules package for your kernel and execute ‘/etc/init.d/vboxdrv start’ as root.
VBox status code: -1908 (VERR_VM_DRIVER_NOT_INSTALLED).
Fehlercode: x80004005
Komponente: Console
Interface: Console {1dea5c4b-0753-4193-b909-22330f64ec45}

Screenshot der VirtualBox Fehlermeldung

Folge ich nun der Anweisung, und gebe “sudo /etc/init.d/vboxdrv start” auf der Kommandozeile ein, komme ich noch nicht zum Erfolg:

* Starting VirtualBox kernel module vboxdrv
FATAL: Error inserting vboxdrv (/lib/modules/2.6.22-14-generic/misc/vboxdrv.ko): Invalid argument
* Modprobe vboxdrv failed. Please use ‘dmesg’ to find out why.

Starten des Vboxdrv Treibers

Die Ausgabe von “dmesg” liefert einen kleinen Hinweis: Please disable the NMI watchdog by specifying ‘nmi_watchdog=0′ at kernel command line. Jetzt fragt sich nur noch, was die Kernel Command Line ist, dann könnte man VirtualBox vielleicht dazu bewegen, VMs wieder zu starten.

Es gibt eine Datei nmi_watchdog im Verzeichnis /proc/sys/kernel. Der Inhalt dieser Datei ist jedoch schon 0. Ich interpretiere dies so, dass der NMI Watchdog bereits ausgeschaltet sein sollte.

Die Kernel Command Line sind Parameter, die in der Datei /boot/grub/menu.lst definiert sind. Dort befinden sich alle Einträge des Bootmenüs, die jeweils aus “title”, “root”, “kernel” und “initd” bestehen. Die Zeile, die mit “kernel” anfängt definiert die Kernel Parameter. Hier kann man am Ende ein “nmi_watchdog=0″ hinzufügen.

Ein “sudo  grub-update” aktualisiert dann den Bootmanager. Nach einem Neustart ließ sich bei mir VirtualBox endlich starten.

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Doppelte oder fehlerhafte Tastatureinstellungen

Thomas |

In letzter Zeit kam es schon öfter vor, dass mich Ubuntu immer wieder auf inkonsistente Tastatur-Einstellungen aufmerksam macht. Das nervige dabei ist, dass es sich die Einstellungen trotz Bestätigung nicht merkt.

Die Fehlermeldung lautet “Die Einstellungen der X-Systemtastatur weichen von Ihren momentanen GNOME-Tastatureinstellungen ab.”, gefolgt von den gefundenen Einstellungen. Traurig dabei ist, dass aus dem Text nicht hervorgeht, welche Einstellungen zu X-Windows und welche zu Gnome gehören. Bisher bin ich jedoch mit der Schaltfläche “Gnome-Einstellungen verwenden” ganz gut gefahren.

Nachfrage der zu verwendenden Tastatureinstellungen

Dennoch ist dieser Dialog natürlich lästig und sollte nicht erscheinen. Abhilfe schafft der gconf-editor, den man vom Terminal aus starten kann oder aber vom Deskbar Applet aus.

gconf-editor vom Deskbar Applet aus starten

Dort stellt man dann im Zweig desktop\gnome\peripherals\keyboard\kbd.sysbackup die Tastatur-Einstellungen wieder auf die korrekten Werte ein. Für eine deutsche Tastatur sind dies “[de]” und “pc105″, wie im Screenshot gezeigt.

Tastatur-Einstellungen auf deutsche Werte ändern

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Beamer mit Ubuntu betreiben

Thomas | 11. December 2007

Zunächst wollte mein Laptop mit Ubuntu nicht so richtig schöne Ausgaben am Beamer erzeugen. In der Standardkonfiguration zeigte mein Laptop ein schönes Bild (physikalisch 1280*800 Pixel), der Beamer (physikalisch 1024*768 Pixel) gab den gleichen Inhalt nur stark verzerrt wieder.

Dass die Konfiguration mit den mitgelieferten grafischen Oberflächen vermutlich in dieHose geht, habe ich mir schon gedacht. Dennoch erhoffte ich mir eine Änderung der xorg.conf, so dass ich Anregungen bekomme, wieich die Datei manuell am besten einrichte, damit der Beamer in seiner nativen Auflösung betrieben wird.

Zunächst muss man einsehen, dass man 2 Grafikkarten (zumindest 2 Ausgänge), 2 Monitore und 2 Bildschirme (Screens) konfigurieren hat. Um das ganze besser zu verstehen, sollte man sich einfache Namen für die Geräte ausdenken.

Zunächst sind da die Grafikkarten, von denen man 2 Stück anlegt:
Section “Device”
Identifier “ATI for Laptop”
…
Screen 0
…
EndSection
Section “Device” #
Identifier “ATI for Beamer”
…
Screen 1
…
EndSection

Als Vorlage bedient man sich der vorhandenen Grafikkarte, von der man eine Kopie anfertigt. Wichtig ist die zusätzliche Raute (#), der geänderte Name und die andere Screen-Nummer.

In ähnlicher Manier legt man zwei Monitore an. Im einfachsten Fall unterstützt der Monitor DPMS, so dass man diese beiden Monitor-Definitionen nur kopieren braucht:

Section “Monitor”
Identifier    “Laptop Monitor”
Option        “DPMS”
EndSection

Section “Monitor” #
Identifier    “Beamer Monitor”
Option        “DPMS”
EndSection

Ich denke, die Idee wird langsam klar… Was man jetzt noch benötigt, ist ein Screen für jeden Monitor.

Section “Screen”
Identifier    “Laptop Screen”
Device        “ATI for Laptop”
Monitor        “Laptop Monitor”
Defaultdepth    24
SubSection “Display”
Modes        “1280×800”
EndSubSection
EndSection

Section “Screen” #
Identifier    “Beamer Screen”
Device          “ATI for Beamer”
Monitor         “Beamer Monitor”
Defaultdepth    24
SubSection “Display”
Modes           “1024×768”
EndSubSection
EndSection

Wichtig ist hier, dass alle Laptop-Geräte zusammen verwendet werden und alle Beamer-Geräte.

Am Ende fehlt noch, wie die Bildschirme zueinander ausgerichtet sind.

Section “ServerLayout”
Identifier    “Default Layout”
screen 0 “Laptop Screen” 0 0
screen 1 “Beamer Screen” rightof “Laptop Screen”
…
EndSection

Section “ServerFlags”
…
Option “Xinerama” “true”
EndSection

Und schon hat man einen zusammenhängenden Desktop, der links am Laptop anfängt und rechts beim Beamer weitergeht…

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